Machen Sie sich bekannt mit Initiator John Daane

vom Bunkergebiet Dishoek

John Daane (geboren in Middelburg, 1964) war schon als kleiner Junge oft im Dünengebiet Dishoek unterwegs. Er spielte in den Bunkern und war auf „Schatzsuche“. Seine Oma hatte einige Gegenstände von „den Deutschen Soldaten“ aufbewahrt, u.a. ein Helm und ein Bajonet. Das war der Anfang seiner Sammelleidenschaft. Seine Familiengeschichte spielt auch eine bedeutende Rolle und weckte die Neugier am zweiten Weltkrieg. Johns Opa war seinerzeit Widerstandskämpfer, wurde gefangen genommen und 1944 hingerichtet.
Im selbigen Jahr wurde Johns Oma in „de Zandstraat“ von Middelburg bei einer Munitionsunfall schwer verletzt. Die Ironie, ein deutscher Arzt war ihr Lebensretter.

In der Vergangenheit hat John eine Vielzahl an Gegenstände aus dem zweiten Weltkrieg gesammelt. Seit den Achtzigern stellt er die Sammelobjekte aus. Zu sehen sind diese in der „Zeelandinsel Walcheren“. Des Weiteren hat John mit einem Freund einen einzigartigen Bunker in Ritthem entdeckt, der restauriert wurde. Das Bunkergebiet Dishoek hat Johns Herz erobert. In den letzten Jahren hat er mehr als 100 Tonnen Schutt aus den Bunkern geräumt, privat gezimmerte Schuppen abgerissen, Elektrizität und ein Ventilsystem angebracht. Hierdurch konnte die Sicherheit der Bunker verbessert und auf Dauer gesichert werden. Durch die vielen Arbeitsstunden, der unerschöpflichen Energie und dem starken Willen, hat John diesen besonderen Teil der Geschichte in ihrer ursprünglichen Form wieder hergestellt und zur Besichtigung freigeben.

John möchte mit diesem Bunkergebiet das Schicksal der Menschen besonders hervorheben und ihre Geschichte unvergessen machen.
Die vielen Gespräche mit Kriegsveteranen – Engländer, Deutsche und Niederländer – und ihre nahezu unvorstellbaren Geschichten, sind der Antrieb die Erinnerung an den zweiten Weltkrieg unvergessen zu machen.
John selbst erklärt es wie folgt:

„Ich mache es für die Kriegsveteranen.
Damit klar wird, dass so etwas nie mehr geschehen darf. Hierzu möchte ich meinen Teil beitragen.“